Die richtige Positionierung des Babybetts erhöht die Sicherheit und den Komfort der ganzen Familie. Die Wahl des richtigen Standorts in der Wohnung minimiert das Risiko von Zugluft, übermäßiger Sonneneinstrahlung und Lärm. Ein geeigneter Standort erleichtert die Pflege und Überwachung des Babyschlafs. In diesem Artikel schlagen wir vor, wo das Bettchen platziert werden sollte, um einen funktionalen und kinderfreundlichen Raum zu schaffen.
Babyzimmer auswählen
Das Babyzimmer sollte ruhig und fernab von größeren Lärmquellen sein. So schläft das Baby besser und wacht seltener auf. Vermeiden Sie Zimmer in der Nähe von Treppenhäusern und dem Wohnungseingang. Der optimale Standort ist in der Wohnung, wo laute Straßengeräusche weniger intensiv sind.
Es ist ratsam, die Zimmertür leicht geöffnet zu lassen, damit Eltern jedes Geräusch hören und schnell auf störende Geräusche über dem Bett reagieren können. Es empfiehlt sich, die Tür einige Meter von der Tür entfernt zu platzieren. So wird das Baby nicht zu plötzlich durch das Öffnen und Schließen der Tür geweckt.
Wenn in Ihrer Wohnung kein separates Zimmer für das Baby vorhanden ist, wählen Sie einen möglichst abgeschiedenen Platz. Dies kann beispielsweise ein Teil eines größeren Wohnzimmers sein, der durch ein Regal oder einen Paravent abgetrennt ist. Wichtig ist auch, dass das Kinderbett nicht in einem Türrahmen steht. Der Bereich um das Kinderbett sollte frei sein, damit das Baby leicht erreicht und versorgt werden kann.
Zugluft und Wärmequellen vermeiden
Zugluft um das Kinderbett kann zu Erkältungen und Unwohlsein bei Ihrem Kleinen führen. Stellen Sie das Kinderbett daher nicht in der Nähe von Fenstern und Balkontüren auf. Wenn es nicht anders geht, verwenden Sie zugluftdichte Vorhänge und Gardinen. Sie können auch ein Moskitonetz anbringen, das nicht nur vor Insekten, sondern auch vor Zugluft schützt.
Wärmequellen wie Heizkörper oder Heizungen sollten nicht direkt neben dem Kinderbett stehen. Übermäßige Hitze trocknet die Luft aus und kann zu Atemwegsreizungen führen. Achten Sie auf einen optimalen Abstand von mindestens 50 Zentimetern. So wird die Luftfeuchtigkeit optimal gehalten und die Haut des Babys wird nicht überhitzt.
Während der Heizperiode empfiehlt sich ein Luftbefeuchter in der Nähe des Kinderbetts. Eine Luftfeuchtigkeit von über 40 Prozent schützt die Schleimhäute und die Haut des Babys. Stellen Sie das Gerät am besten in eine Zimmerecke, um zu vermeiden, dass Wasser direkt auf das Kinderbett spritzt. Regelmäßiges Nachfüllen des Wassers und Reinigen des Filters erhöhen die Effizienz.
Ausreichende Beleuchtung
Natürliches Licht wirkt sich positiv auf den Schlaf- und Wachzustand Ihres Babys aus. Stellen Sie das Kinderbett daher an einen Ort, der Tageslicht empfängt, aber nicht direkt auf das Gesicht des Babys scheint. Ein zarter Vorhang oder eine Jalousie ermöglicht es Ihnen, das Sonnenlicht zu regulieren und zu verhindern, dass Ihr Kleines von der Morgensonne geblendet wird.
Wählen Sie abends und nachts eine Lampe mit einstellbarer Helligkeit. Eine gedimmte Deckenleuchte kann das Baby wecken und das Einschlafen erschweren. Ein dimmbares Nachtlicht ermöglicht es Ihnen, den Wickelbereich zu beleuchten, ohne den Schlaf zu stören. Wählen Sie ein Modell, das ein warmes, sanftes Licht ausstrahlt.
Vermeiden Sie helle Halogenlampen und Strahler, die auf das Kinderbett gerichtet sind. Zu helles Licht kann Stress verstärken und die Entspannung behindern. Es empfiehlt sich, eine Lampe zu verwenden, die ein weiches, diffuses Licht ausstrahlt. So wird der Raum zum abendlichen Füttern und Schaukeln angenehm.
Nähe der Eltern und Unabhängigkeit des Kindes
Immer mehr Eltern entscheiden sich dafür, ein Kinderbett im Schlafzimmer neben ihrem Bett aufzustellen. Diese Lösung erleichtert nächtliches Füttern und kurzes Kuscheln. Die Nähe zum Elternbett verringert zudem das Risiko des plötzlichen Kindstods. Eltern fühlen sich dadurch ruhiger, und das Baby hat ständigen Kontakt.
Ein zu frühes Verlegen eines Babys in ein separates Zimmer kann jedoch die Unabhängigkeit fördern. Zu viel Zeit im Elternschlafzimmer kann das gemeinsame Schlafen verlängern. Experten empfehlen, das Baby zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel zu wählen. Der optimale Zeitpunkt liegt in der Regel im Alter von etwa sechs Monaten.
Bei kleinem Platz bietet sich ein Reisebett mit Erweiterung an. Diese Lösung vereint die Vorteile beider Methoden. Tagsüber steht das Bett neben dem Elternbett. Tagsüber kann das Reisebett ins Kinderzimmer gestellt werden, wo das Baby spielt und schläft.
Anpassung an das Wachstum Ihres Kindes
Im Laufe der Monate ändern sich die Schlaf- und Bewegungsbedürfnisse Ihres Kindes. Das Kinderbett sollte so aufgestellt werden, dass ein zusätzliches Modul hinzugefügt werden kann. Einige Modelle mit austauschbaren Teilen lassen sich zu einem Kleinkinderbett umbauen. So müssen Sie nicht die gesamte Einrichtung austauschen, wenn Ihr Kind wächst.
Es ist ratsam, Platz um das Kinderbett herum für Zubehör freizuhalten. Lampenhalter oder Spielzeuganhänger an den Seiten des Bettchens sind praktisch. Sie stimulieren Ihr Baby optisch, während es im Bettchen liegt. Wenn Ihr Baby wächst, empfiehlt es sich, das Bettchen weiter von den Möbeln entfernt aufzustellen, um nicht aufzufallen.
Wenn Ihr Kleines anfängt zu krabbeln, empfiehlt es sich, das Bettchen auf einen höheren Rahmen zu stellen. Das verhindert Klettern und Stürzen. Der optimale Abstand zur Wand beträgt etwa 10 Zentimeter. So können Eltern das Bett leicht reinigen und die technischen Sicherheitsfunktionen überprüfen.
Sicherheit und einfacher Zugang zum Kinderbett
Das Kinderbett sollte nicht neben Möbeln mit scharfen Kanten stehen. Dies verhindert Verletzungen bei versehentlichem Anstoßen. Sollte es dennoch in der Nähe einer Kommode stehen, verwenden Sie einen Kantenschutz. Weiche Profile minimieren das Verletzungsrisiko durch Anstoßen an Möbeln.
Es empfiehlt sich, in der Nähe des Kinderbetts Platz für einen Wickeltisch oder einen Stillstuhl freizuhalten. So können Sie alle Aktivitäten an einem Ort erledigen. Schwingtüren im Kleiderschrank sollten den Zugang zum Kinderbett nicht behindern. Halten Sie einen Mindestabstand von 60 Zentimetern ein, um Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Ein Schlafmonitor oder ein Video-Babysitter sollte im Sichtfeld der Eltern platziert werden. Die Kamera sollte nicht direkt auf ein Fenster oder eine Lichtquelle gerichtet sein. Stellen Sie das Gerät auf ein stabiles Regal, sodass das Kabel nicht in der Nähe des Kinderbetts hängt. So vermeiden Sie Verwicklungen und ein Umkippen.
Max Palmer

